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Glossar

Akupunktur

Die Traditionelle Chinesische Medizin ist ein Jahrtausende altes, in sich geschlossenes, ganzheitliches, komplexes Beschreibungs- und Therapie-System.
Die Akupunktur ist ein wichtiger Bestandteil der TCM, neben Moxibustion, Arzneimitteltherapie und chinesischer Diätetik.

Ziel ist es, die Lebensenergie Qi gleichmäßig fließen zu lassen und Yin und Yang wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Mit Hilfe der chinesischen Zungen- und Pulsdiagnostik wird eine individuelle Diagnose entsprechend der TCM erstellt und anschliessend -falls indiziert- eine Akupunkturbehandlung ggf. mit Zusätzen (Moxa, Elektrotherapie, Schröpfen) durchgeführt.

Nach der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Akupunktur bei folgenden Krankheitsgruppen indiziert:

Erkrankungen des Stütz und Bewegungssystems (Orthopädie)
Neurologische Erkrankungen z.B. Kopfschmerz, Migräne, Lähmungen, etc.
Psychische und psychosomatische Störungen, Suchterkrankungen z.B. Schlafstörungen, Erschöpfung, Unruhezustände, etc.
Erkrankungen der Lunge und Bronchien, z.B. Bronchitis, Asthma bronchiale
Allergische Erkrankungen und Heuschnupfen
Herz- Kreislauferkrankungen z.B. Duchblutungsstörungen, funktionelle Herzerkrankungen
Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes z.B. Gastritis, Übelkeit, Durchfall, M. Crohn etc.
Erkrankungen der Nieren und ableitenden Harnwege z.B. Blasenentzündungen, Harninkontinenz etc.
Gynäkologische Erkrankungen z.B. klimakterische Beschwerden, schmerzhafte Regelblutungen, Geburtsvorbereitung etc.
Hals-Nasen-Ohrenerkrankungen z.B. Schwindel, Tinnitus, Nasennebenhöhlenentzündungen, etc.
Augenerkrankungen z.B. Bindehautentzündung, Glaukom, Sehstörungen
Hauterkrankungen z.B. Neurodermitis, Ekzeme, Psoriasis etc.
Schmerzen aller Art und Immunschwäche

Anulus Fibrosus

Faserring, der den Gallertkern der Bandscheibe umgibt.

Arthrose

Gelenkverschleiß. Jedes Gelenk besteht aus 2 Knochen, die von einer schützenden Knorpelschicht überzogen sind. Durch Verletzungen, Entzündungen oder durch Vorgänge, die noch nicht vollständig geklärt sind, kann diese Knorpelschicht angegriffen oder teilweise völlig aufgebraucht werden.

Arthrosetherapie

Hierzu gehört ein weites Spektrum an Maßnahmen. Bewährt hat sich eine Stufentherapie, die an das Ausmaß der Gelenkveränderungen angepaßt ist. So kann z.B. mit der richtigen Schuhzurichtung und entsprechendes Muskeltraining ohne jeglichen minimalinvasiven Eingriff, schon eine Entlastung des betroffenen Gelenks erzielt werden. Später können dann Knorpelkuren, -Glättungen und ggf. ein künstliches Gelenk notwendig werden.

Arthroskopie (Gelenkspiegelung)

Hierbei wird mittels minimalster Hautschnitte ein sog. Endoskop, das mit einer Kamera versehen ist, in das zu behandelnde oder zu untersuchende Gelenk eingeführt. Über einen weiteren Hautschnitt können Instrumente eingebracht werden, mit denen dann behandelt wird. Behandelt wird auch hier nach dem Prinzip: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich.“

Bandscheibenvorfall (Prolaps)

Hierbei kommt es zu einem Riss im Anulus fibrosus.
Gallertiges Bandscheibengewebe tritt in den Rückenmarkskanal (Spinalkanal) aus.
Kommt es zu einem Nervenkontakt, können massivste Schmerzen, Lähmungen oder Gefühlsstörungen entstehen.

Bandscheibenvorwölbung (Protrusion)

Auch hier kommt es zu einem Einreißen des Anulus fibrosus, jedoch verläuft entweder das gallertige Bandscheibengewebe im Faserring oder es wird der Faserring vorgewölbt. Hierdurch können ebenfalls Schmerzen und Gefühlsstörungen verursacht werden.

Bandscheibenzellzüchtung

Ein sehr umstrittenes Verfahren, da die Bandscheiben nicht von Gefäßen versorgt werden und somit die Einspritzung oder Transplantation von Bandscheibenzellen in höherem Alter derzeit nicht erfolgversprechend ist.

Bildwandler

Ein mobiles Gerät zur Durchleuchtung, bei dem mit minimaler Strahlendosis ärztliche Instrumente präzise gesteuert und kontrolliert werden können.

Chirotherapie

Chirotherapie – wissenschaftlich Manuelle Medizin genannt- ist eine uralte Methode und wurde bereits von Hippokrates (400 v. Ch.) angewandt. Es lassen sich zwei Bereiche unterscheiden: Die Manuelle Diagnostik, bei der der Therapeut mit seinen Händen über hochsensible Techniken Struktur- und Funktionsstörungen erkennen kann und die Manuelle Therapie, über die die gefundenen Störungen mit spezifischen Verfahren behandelt werden.
Manuelle Therapie zielt in erster Linie auf Funktionsstörungen ab, die die Veränderungen in der Beweglichkeit von Gelenken der Gliedmaßen und der Wirbelsäule beeinträchtigen, aber nicht durch Strukturzerstörung hervorgerufen werden. Folgen solcher Funktionsstörungen können Schmerzen und Bewegungseinschränkungen an der Wirbelsäule und den Gliedmaßen, Kribbelgefühle verschiedenster Ausdehnung, Kopf- und Nackenschmerzen, Schwindel, Schluck- und Schlafstörungen, aber auch funktionelle Störungen der inneren Organe sein.
Die Manuelle Medizin kann daher auch bei schmerzfreien Patienten angewendet werden, bei denen z.B. asymptomatische Funktionsstörungen des Bewegungsapparates Auswirkungen auf innere Organe haben und deren Funktion behindern.

Chronisch

Unter diesem Begriff versteht man Beschwerden, die sich meist über Monate oder Jahre entwickeln und evtl. zu einem Schmerzgedächtnis führen.

Computertomografie (CT)

Bei dieser Untersuchung werden gezielte Schichtaufnahmen von Körperabschnitten in verschiedenen Ebenen erstellt und über den Computer ein dreidimensionales Bild errechnet.
Diese Untersuchung ist mit einer relativ hohen Strahlendosis verbunden.

Diskografie

Hierbei wird Kontrastmittel in die Bandscheibe gespritzt und im Anschluss ein Röntgenbild erstellt. So lassen sich vorhandene Schäden sichtbar machen oder bestimmte, dem Patienten bekannte, Schmerzen auslösen.

Eigenbluttherapie (Immunmodulation)

Entnahme und Reinjektion von eigenem Blut zum Zweck der Umstellung des Immunsystems.
Durch intramuskuläre Injektionen kommt es zur systemischen Vermehrung weißer Blutkörperchen, Erhöhung der Temperatur, Steigerung des Stoffwechsels, Immunreaktion, vegetative Umstimmung. Wichtige Einsatzgebiete:

Allergien
Rezidivierende Infekte
Fraktur- und Wundheilung

Epidurale Spülung im Rahmen einer sog. Epiduroskopie (Spiegelung des Epiduralraums)

Hier wird über einen Katheter eine Spülung des Wirbelsäulenkanals vorgenommen. Gleichzeitig können Medikamente eingebracht werden, die entzündungshemmend wirken.

Facettengelenkbehandlung

Unter Bildwandlerkontrolle werden minimalste Dosen eines Lokalanästhetikums in Kombination mit einem Cortison Präparat unmittelbar in die schmerzenden Wirbelgelenke eingebracht.

Facettensyndrom

Aufgrund degenerativer Veränderungen der kleinen Wirbelgelenke können lokale gürtelförmige oder sog. pseudoradikuläre ( ischiasähnliche ) Schmerzen entstehen.
Bei Fortschreiten der Facettengelenksarthrose kommt es auch zu einer Einengung des Spinalkanals mit neurologischen Symptomen.

Foramen intervertebralis / Neuroforamen

Zwischen den Wirbelkörpern bestehen verschiedene Öffnungen. Die seitlichen Öffnungen sind Austrittspunkte der Spinalnerven.

Gelenkspiegelungen (Arthroskopie)

Siehe Arthroskopie

Hydrotherapie

Kneipp-Therapien mit Hilfe des Wassers, Bewegungsbäder usw.

Injektion

Hierbei werden mittels einer Kanüle (Hohlnadel) Medikamente in Körperabschnitte eingebracht.

Ischialgie

Als Ischialgie bezeichnet man einen in die Beine ausstrahlenden Schmerz.

Katheter

Dünnes, schlauchartiges Instrument, das mit verschiedenen Zusatzgeräten wie Kameras oder Wärmesonden versehen werden kann.

Kernspintomografie

Mittels der sog. Magnetresonanz wird ein magnetisches Feld angelegt. Somit können strahlungsfrei Schnittbilder des Körpers angefertigt werden. Die Gewebedarstellung ist bisher unübertroffen.

Konservative Maßnahmen

Hierbei handelt es sich um Behandlungsformen, die ohne operative Eingriffe auskommen. Hierzu gehören z.B. Physiotherapie, physikalische Maßnahmen, schmerzstillende Spritzen oder orthopädietechnische Hilfsmittel wie z.B. Einlagen oder Stützmieder.

Konventionelle Röntgendiagostik

Von Konrad Röntgen entdecktes Verfahren zur Darstellung der Knochen. Als Teil der Basisdiagnostik unverzichtbar.

Kyphose

Die Brustwirbelsäule hat eine natürliche nach hinten gerichtete Krümmung.
Gelegentlich kommt es zu einer Vermehrung dieser Kyphose im Rahmen verschiedener Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises.

Laminektomie

Hierbei werden teilweise oder komplett Wirbelbögen samt Dornfortsätzen im Bereich der LWS entfernt.
Dieser Eingriff wird vorwiegend bei der sog. Spinalstenose zur Entlastung der Spinalnerven durchgeführt.

Laserbehandlung der Bandscheibe

Mittels eines Lasers, der in den Bandscheibenkern eingebracht wird, kann das Volumen der Bandscheibe reduziert werden. Somit kommt es zu einer Druckentlastung in diesem Bandscheibenfach. Bei bestehendem Prolaps oder Protrusionen können somit die Beschwerden gemindert werden.

Lordose

Die Hals- und Lendenwirbelsäule sind natürlicherweise nach vorn gekrümmt.

Lumbago

Plötzlich einsetzender massiver Rückenschmerz, der auch als Hexenschuss oder „Elfenschuss“ bekannt ist.
Derzeit wird angenommen, dass es zu kurzfristigen Vorwölbungen der Bandscheibe kommt, die eine Nervenreizung verursacht. Reflektorisch führt dies zu schmerzhaften Muskelverspannungen.

Lumbalgie

Chronischer Rückenschmerz.

Lumboischialgie

Rückenschmerz, der zusätzlich in die Beine ausstrahlt.

Minimalinvasives Verfahren

Zur Vermeidung einer offenen OP mit ihren Nachteilen und Risiken wurden Verfahren entwickelt, die einen längeren Aufenthalt im Krankenhaus überflüssig machen.
Mittels kleinster Schnitte oder Stiche können Katheter oder Sonden in die Körperhöhlen eingebracht werden und dort eine direkte Behandlung ermöglichen. Hierbei kann es nur seltenst zu einer gefürchteten Narbenbildung kommen. Die Eingriffe werden in der Regel ambulant durchgeführt.
Eine Allgemeinnarkose kann ebenso vermieden werden, da die Behandlung in der Regel in Lokalanästhesie (örtlicher Betäubung) durchgeführt wird.
Mittels spezieller Röntgenverfahren können die therapeutischen Maßnahmen überwacht werden.

Morbus Scheuermann

Hierunter versteht man eine vorwiegend bei männlichen Jugendlichen vorkommende Wirbelsäulenverkrümmung, vor allem im Bereich der Brustwirbelsäule. Hier kommt es zu einer Verstärkung der natürlichen Kyphose, also eines Rundrückens.

MRT (Magnetresonanztomografie)
NMR (Nuclear magnetic resonance)
Kernspintomografie

Mit Hilfe von Magnetfeldern können innere Organe, Gewebe und Gelenke auf schonende Weise hochauflösend dargestellt werden.

Myelografie

Durch Einbringen eines Röntgenkontrastmittels in den Duralsack kann das Rückenmark oder die Nervenwurzeln indirekt im Röntgenbild sichtbar gemacht werden. Dieses Verfahren wurde durch die MRT heute weitestgehend ersetzt.

Neuraltherapie (therapeutische Lokalanästhesie)

Zur gezielten Behandlung ist eine eingehende neurologische Untersuchung wichtig, weil sie Aufschluss über die betroffenen schmerzauslösenden Nerven gibt. Insbesondere bei Wirbelsäulenerkrankungen bestimmt die Schwere der Nervenschädigung das Therapieregime. Ausschaltung von Störfeldern, wie z.B. Narben durch die Injektion von Lokalanästhetika (z.B. Procain, Lidocain), um nervale Wechselbeziehungen zwischen dem Störfeld und dem erkrankten Organ aufzulösen. Dadurch kann Selbstheilung angeregt werden. Die Störfelddiagnostik erfolgt nach einer ausführlichen Anamnese und Untersuchung. Die therapeutische Lokalanästhesie ist auch ein wesentlicher Bestandteil der Schmerztherapie und hilft den Kreislauf aus Schmerz und Verspannung zu durchbrechen, der eine Chronifizierung des Schmerzes unterstützt. Dabei kombinieren wir häufig die Lokalanästhetika mit Einzel- oder Komplexhomöopathika und infiltrieren sie an Akupunkturpunkte, sog. Homöosiniatrie, um die Effektivität der therapeutischen Lokalanästhesie zu steigern.

Neurologische Untersuchung

Zur gezielten Behandlung ist eine eingehende neurologische Untersuchung wichtig, weil sie Aufschluss über die betroffenen schmerzauslösenden Nerven gibt. Insbesondere bei Wirbelsäulenerkrankungen bestimmt die Schwere der Nervenschädigung das Therapieregime.
Hierzu werden Reflexe, die Sensibilität, die Beweglichkeit, die Nervenleitgeschwindigkeit sowie die Kraft der sog. Kennmuskulatur untersucht.
Die Überprüfung der Fußpulse soll eine Durchblutungsstörung ausschließen. Vor allem die sog. Schaufensterkrankheit (Claudicatio intermittens) kann Symptome verursachen, die leicht mit verschleißbedingten Wirbelsäulenerkrankungen verwechselt werden können.

Nucleus pulposus

Gallertkern, der bis zum 60. Lebensjahr in aller Regel als Bandscheibenpuffer dient. Bei älteren Menschen trocknet dieser Gallertkern zunehmend ein, so dass es eher zu degenerativen Veränderungen in den angrenzenden Wirbelsäulenabschnitten kommt. Ein Bandscheibenvorfall in höherem Alter ist somit eher selten.

Orthopädie

Orthopädie ist die Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates. Erkrankungsursachen sind Verletzungen, Fehlbildungen, Überlastungen, Entzündungen, Systemerkrankungen wie z.B. rheumatische Erkrankungen, Tumore und Funktionsstörungen des Nervensystems.
Nach der kompletten operativen Ausbildung im Rahmen der Facharztausbildung haben wir uns auf die konservative Therapie orthopädischer Erkrankungen spezialisiert.
Entscheidend ist das Erkennen der Ursachen von Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, die oft weit entfernt von den schmerzhaften Stellen am Körper, oft sogar außerhalb der Orthopädie liegen.
So ist die Kiefergelenksfunktionsstörung in ca. 20% der Fälle mitverantwortlich für den chronischen Rückenschmerz. Zahnstörfelder haben enge Beziehungen zu sämtlichen Gelenken, die chronische Mandelentzündung kann massive Knieschmerzen auslösen und Allergien/Unverträglichkeiten können zu wiederkehrenden Störungen der Wirbelsäule führen. Selbstverständlich können auch Funktionsstörungen der Wirbelsäule Störungen der inneren Organe auslösen wie z.B. Schmerzen beim Atmen, Herzklopfen, Magenschmerzen oder ähnliche Symptome.
Diese oft sehr komplexen Zusammenhänge zu erkennen und dann gezielt mit verschiedensten Therapieformen zu behandeln ist unsere Aufgabe. Eine enge Zusammenarbeit mit ganzheitlich denkenden Ärzten anderer Fachrichtungen ist in schwierigen Fällen entscheidend.

Osteoporose

Unter diesem Begriff wird die Abnahme der Knochenmasse, Knochenstruktur und Knochenfunktion (sog. Entkalkung) verstanden. Es besteht die Gefahr von Knochenbrüchen. Bei dieser Erkrankung besteht auch ein Mangel an Vitamin D3 sowie Calzium. Ganz allgemein liegt der Osteoporose ein Missverhältnis zwischen Knochenaufbau und -abbau zugrunde. Mittels einer DXA-Untersuchung kann Ihr spezifisches Osteoporoserisiko leicht bestimmt werden.

Osteopathie

Die Osteopathie ist Teil der manuellen Medizin. Die osteopathische Lehre ist nicht nur ein therapeutisches Behandlungsprinzip für bestimmte Schmerzsyndrome. Sie wird von den Osteopathen durch die ganzheitliche Betrachtungsweise des Körpers als umfassendes Therapiekonzept für Körper, Geist und Seele gesehen. Die Wirkung kann derzeit nicht mit wissenschaftlichen Methoden nachgewiesen werden. Mittels dieser Methode sollen die Selbstheilungskräfte, Selbstregulationsmechanismen und Gesunderhaltungssysteme des Körpers stimuliert werden.

Peridurale Schmerztherapie

Lassen sich Rückenschmerzen einem Wirbelsegment eindeutig zuordnen, so eignet sich in diesen Fällen eine peridurale Therapie. Unter Bildwandlerkontrolle führt der Arzt eine dünne Kanüle in den fett gefüllten Raum, der den Duralsack im Spinalkanal einschließt, ein und setzt dort ein Medikamentendepot , bestehend aus Cortison und einem örtlichen Betäubungsmittel als Depotpräparat ab.

Periradikuläre Schmerztherapie

Können die Beschwerden einer bestimmten Nervenwurzel eindeutig zugeordnet werden, so wird eine dünnen Kanüle unter Bildwandlerkontrolle vom erfahrenen Arzt bis dicht an die betroffene Nervenwurzel herangeführt. Es wird dann ein örtliches Betäubungsmittel mit Cortison als Depotpräparat unmittelbar an die Nervenwurzel gespritzt. Dadurch kommt es zu einer Abschwellung der Nervenwurzel und einer Entzündungshemmung.

Perlsche Schaukel

Eine sanfte Extension der Lendenwirbelsäule, die der Patient selbst steuern kann und so zur Anregung der Lebensenergie Qi führt.

Percutane Nucleotomie

Bei Rückenschmerzen mit Ausstrahlung in die Beine und einer eindeutigen radikulären Symptomatik lässt sich unter CT-Kontrolle eine Kanüle in die Bandscheibe einbringen. Anschließend wird mittels eines Sauggerätes der Gallertkern teilweise entfernt.

Physikalische Therapie

Wesentlicher Schwerpunkt ist dabei die konservative, also nicht operative Therapie von Erkrankungen aller Art aus den verschiedenen Fachgebieten.

Hydrotherapie
Thermotherapie
Lichttherapie
Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie
Magnetfeldtherapie
Elektrotherapie z.B. zur Schmerztherapie
Perlsche Schaukel
Physiotherapie

Physiotherapie

Unter Physiotherapie wird die allgemeine Anregung oder gezielte Behandlung gestörter physiologischer Funktionen des Bewegungsapparates und innerer Organe mit

Krankengymnastik / manueller Therapie
Massagen
Wasser (Hydrotherapie)
Wärme und Kälte (Thermotherapie)
Licht
Luft (Klimatotherapie)
Heilquellen (Balneotherapie)
Elektrizität (Elekrotherapie)
Schwingungen (Ultraschall)

verstanden. Die meisten dieser Verfahren können wir Ihnen unmittelbar in unserem Hause anbieten. Lediglich die Heilquellen stehen uns hier nicht zur Verfügung.
Unsere Physiotherapie verfügt über eine Vielzahl an therapeutischen Möglichkeiten, die Ihnen in Form von Einzel- und Gruppensitzungen angeboten werden.

Prophylaxe

Für eine Vielzahl von Krankheiten sollten Vorsorgemaßnahmen getroffen werden. Dies kann erfolgen durch eine Änderung der Lebensweise oder medizinische Untersuchungen.
Besonders bei Rückenbeschwerden muss neben gezielten Übungen auch das Alltagsleben analysiert werden.

Pseudoradikuläre Schmerzen

Beschwerden, die nicht eindeutig einer Nervenwurzel zugeordnet werden können oder von anderen Strukturen der Wirbelsäule ausgelöst werden wie z.B. den kleinen Wirbelgelenken. Sie können ischiasartige Schmerzen vortäuschen.

Raczkatheter

Aufgrund des erhöhten Komplikationsrisikos wie z.B. Infektion wurde dieses Verfahren wieder verlassen. Mit den minimalinvasiven Methoden kann ambulant das gleiche oder ein besseres Ergebnis erzielt werden.

Radikulärer Schmerz

Hierbei können die Beschwerden einer Nervenwurzel ,die durch einen Bandscheibenvorfall gereizt wird, gut zugeordnet werden. Die Therapie setzt dann direkt in dem erkrankten Bereich an.

Rezidivierend

Unter rezidivierenden Schmerzen versteht man in gewissen Zeitabständen wiederkehrende Beschwerden.

Röntgen

Konrad Wilhelm Röntgen entdeckte 1895 in Würzburg die nach ihm benannten Strahlen. Er nannte sie X-Strahlen. Mit ihnen konnte er das Skelett des Menschen sichtbar machen. Gerade weil er eine Patentierung seiner Erfindung ablehnte, konnte diese segensreiche Entdeckung die Medizin weltweit revolutieren. 1905 erhielt Röntgen den Nobelpreis für Medizin. Heute werden hochauflösende und schonende Röntgenbilder angefertigt, deren Strahlendosis mit einem Flug von München nach New York vergleichbar ist.

Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie

Komplexe Therapie aus medikamentöser Therapie, Bewegung und Sauerstoffinhalation zur Verbesserung der Durchblutung und Stoffwechselleistung, besonders des Gehirns.

Spinalkanal

An den Wirbel angrenzend liegt das Rückenmark. Dieses ist wiederum vom sog. Wirbelbogen schützend umhüllt. Die Aneinanderreihung der Wirbelbögen und der Wirbelkörper verformt das knöcherne Neuralrohr, den sog. Spinalkanal.

Spinalstenose

Durch altersbedingte Veränderungen kommt es zu einer Einengung des Spinalkanals (Wirbelkanals). Hierdurch werden die Nerven irritiert. Diffuse Rückenschmerzen sowie Schmerzen beim Gehen und ggf. Gefühlstörungen können die Folge sein. Charakteristisch ist, dass die Beschwerden nach einer mehr oder weniger langen Gehstrecke auftreten, die Patienten dann stehen bleiben oder sich hinsetzen müssen. Das nach vorn neigen des Oberkörpers führt zu einer Besserung der Beschwerden. Die Patienten machen daher häufig beim Gehen einen Buckel.

Thermokoagulation (Thermosondenbehandlung)

Nach Infiltration der degenerativ veränderten kleinen Wirbelgelenke mit einem Lokalanästhetikum sollten die Beschwerden verschwunden sein. Um eine bis zu 2 Jahren anhaltende Beschwerdereduktion zu erreichen, kann eine Thermokoagulation der Wirbelgelenke durchgeführt werden. Hierbei werden kleine Nervenäste verödet, so dass das Gelenk schmerzunempfindlich wird.

Thermotherapie

Therapie mit Wärme und Kälte, von Fango bis Eis

Ultraschall

Durch Schallwellen (oberhalb der menschlichen Hörschwelle) können unterschiedliche, v.a. weiche Gewebe durch Reflektion sichtbar gemacht werden. Harte Gewebe, wie z.B. Knochen führen zu einer sogenannten Schallauslöschung. Dieses sehr schonende Verfahren wird vor allem eingesetzt im Rahmen der Diagnostik von Weichteilverletzungen, wie z.B. Sehnen- oder Bandrissen.

Wirbelgelenksblockade

Veränderungen in den kleinen Wirbelgelenken sowie den Gelenken zu den Rippen können zu Druckempfindlichkeit bzw. Bewegungsschmerz führen. Oft besteht hier nicht ein Verschleiß der Gelenke, sondern lediglich eine leichte Verschiebung. Durch eine Dehnung der Gelenkkapsel werden Schmerzen ausgelöst. Neben chirotherapeutischen Maßnahmen können auch lokal Medikamente unter Bildwandlerkontrolle eingebracht werden.

Wirbelsäule

Die Columna vertebralis bezeichnet das bewegliche Achsenskelett des Körpers. Sie besteht aus Wirbeln, Bandscheiben und dazugehörigen Bändern. Die menschliche Wirbelsäule besteht aus 7 Halswirbeln, 12 Brustwirbeln und 5 Lendenwirbeln. Die Kreuz- und Steißbeinwirbel verschmelzen im Alter von 20-25 Jahren zum Kreuz- bzw. Steißbein. Die Bandscheiben dienen als Puffer. Jeder Wirbel besteht aus einem Wirbelkörper, einem Wirbelbogen und den sog. Dorn-und Querfortsätzen, an denen die Muskulatur ansetzt. Der sog. Wirbelkanal enthält das Rückenmark.

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