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Wirbelsäulenschmerz – Rückenprobleme

Therapie des Wirbelsäulenschmerzes

Als Ursache für die Schmerzhaftigkeit der Wirbelsäule spielen sowohl spinale (Wirbelsäule betreffend) aber auch extraspinale Erkrankungen (außerhalb der Wirbelsäule) eine entscheidende Rolle. Die exakte differentialdiagnostische Abklärung neurogener Schmerzen (Nervenschmerz) im Bereich der Wirbelsäule (HWS, BWS und LWS) bereitet auch erfahrenen Therapeuten große Probleme, da der Ort der Schmerzentstehung und der Schmerzausstrahlung divergieren. Ebenfalls können parallel entstandene Schmerzursachen zusätzliche differentialdiagnostische Probleme bereiten.

Hintergründe

Therapie des Wirbelsäulenschmerzes

Therapie des Wirbelsäulenschmerzes

Auf der spinalen Ebene können die anatomischen Strukturen der Wirbelsäule (Bewegungssegmente) als möglicher Schmerzauslöser in Betracht gezogen werden. Diese Schmerzen können unter anderem durch die pathologischen Veränderungen der Bandscheibe (Vorwölbungen, Vorfälle usw.), den Verschleiß und sekundäre degenerative knöcherne Veränderungen (Facettenhypertrophie, Spondylarthrose), die Wirbelkörperendplattenwucherungen (Retrospondylosen), bindegewebige (z. B. verdicktes oder hypertrophiertes Lig. flavum) entzündliche oder tumoröse Veränderungen zustande kommen. Auch postoperative Ursachen können als Schmerzauslöser in Frage kommen (Postdiskotomiesyndrom, sekundäre Instabilität etc.).

Bei der Therapie des Wirbelsäulenschmerzes stehen grundsätzlich konservative, mikrotherapeutische und (neuro-)chirurgische Therapieverfahren zur Verfügung. Diese Beschwerden können neben der medikamentösen Therapie je nach Hauptverursacher des Schmerzes nach folgenden Therapieformen behandelt werden.

Injektionsbehandlung der Wirbelgelenke
(Bildwandler (BV) gesteuerte Facettenblockade)

Unter BV-Steuerung erfolgt die zielgenaue Platzierung der speziellen Injektionskatheter direkt im Bereich des Wirbelgelenkes. Nachfolgend die Behandlung mit unterschiedlichen schmerzlindernden und entzündungshemmenden Medikamenten. In ähnlicher Weise kann auch die Verödung der versorgenden sensiblen Nervenäste (Ramus dorsalis) der Wirbelgelenke entweder chemisch (Ethanol 96%) oder thermisch (mit Hilfe von hochfrequentem Strom) gezielt erfolgen.

BV gesteuerte Nervenwurzelbehandlung
(Periradikuläre Therapie, CSPA/LSPA)

Bei ausstrahlenden Schmerzen im Rahmen der Bandscheibenvorwölbungen, der Stenose des Spinalkanals oder des Neuroforamens (Verengung des Wirbelkanals oder des Nervenkanals), nach Bandscheibenoperationen (Postdiskotomiesyndrom) oder bei akuter oder chronischer Nervenwurzelreizungen (Ischiasschmerz) erfolgt unter der BV-Steuerung die zielgenaue Platzierung der speziellen Injektionskatheter direkt im Bereich der betroffenen Wurzel.

Nach eingehender Analyse der Anamnese, des klinischen Befundes und der Bildgebung wird ein interdisziplinäres Therapiekonzept festgelegt. Dieses Konzept sieht unterschiedliche Therapieverfahren vor. Das Spektrum erstreckt sich von konservativen Therapieformen bis zu komplexen mikrotherapeutischen und (neuro-)chirurgischen Eingriffen, die im Rahmen eines Stufenschemas ihre Anwendung finden.

Interventionelle medikamentöse Therapien

  1. Posterolaterale periradikuläre Therapie
  2. Intraspinale, epidurale Therapie
  3. Kathetertechniken
    – monosegmental
    – polysegmental, epidural im Bereich des Steißbeins
    – epidurale Neurolyse

Perkutane ablative Therapie

(Mikrobehandlung der Bandscheibe)

  1. Perkutane – Laser – Diskusdekompression (PLDD): Bandscheibenverkleinerung durch Laserenergie
  2. Perkutane Nucleoplastie: Bandscheibenverkleinerung durch Radiofrequenzenergie
  3. Perkutane mechanische Diskusdekompression
  4. Gepulste Radiofrequenztherapie

 

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